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Was der Verzug wirklich kostet.

Dieser Rechner zeigt taggenau, welche Verzugszinsen auf eine überfällige Rechnung entfallen – mit dem geltenden Basiszinssatz, den passenden Prozentpunkten nach § 288 BGB und der Pauschale von 40 €, die nur gegenüber Geschäftskunden anfällt.

Forderung und Fristen

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Ergebnis

Gesamtforderung

2.561,62 €

Offene Forderung
2.500,00 €
Verzugszinsen10,52 % p. a. für 30 Tage · Basiszins 1,52 % + 9 Punkte
21,62 €
Pauschale40 € je Forderung nach § 288 Abs. 5 BGB
40,00 €

Eine Rechenhilfe, keine Rechtsberatung: Ob und ab wann Verzug eingetreten ist, hängt von Vertrag, Mahnung und den Voraussetzungen des § 286 BGB ab. Der Basiszinssatz ändert sich zum 1. Januar und 1. Juli.

Was den Betrag bestimmt

Vier Angaben, und keine davon ist beliebig.

Der Zinssatz hängt daran, wer schuldet. Gegenüber Verbrauchern gilt der Basiszinssatz zuzüglich fünf Prozentpunkten (§ 288 Abs. 1 BGB), bei Rechtsgeschäften ohne Verbraucherbeteiligung sind es neun Punkte (§ 288 Abs. 2 BGB). Denselben Satz für beide zu nehmen, ist der häufigste Fehler in selbstgebauten Mahnvorlagen.

Der Basiszinssatz ist keine feste Zahl. Die Deutsche Bundesbank gibt ihn nach § 247 BGB zum 1. Januar und zum 1. Juli neu bekannt. Eine Vorlage, in der ein alter Satz eingetragen bleibt, rechnet ab dem nächsten Stichtag still falsch.

Die 40 € gibt es nicht immer. Die Pauschale nach § 288 Abs. 5 BGB fällt je Forderung an – aber nur, wenn kein Verbraucher beteiligt ist. Gegenüber Privatkunden gehört sie nicht in die Mahnung, und bei Folgemahnungen zur selben Forderung kein zweites Mal.

Verzug beginnt nicht automatisch mit der Fälligkeit. Wann er eintritt, richtet sich nach § 286 BGB und damit nach Vertrag, Mahnung oder kalendermäßig bestimmter Leistungszeit. Dieser Rechner nimmt das Datum, das du einträgst – die rechtliche Einordnung nimmt er dir nicht ab. Der Ablauf steht auf der Seite zum Mahnung schreiben.

Am Ende ist die interessantere Frage nicht, was der Verzug kostet, sondern warum du überhaupt mahnen musst. Meistens, weil zu spät aufgefallen ist, dass nichts kam.

Offene Forderungen im Blick behalten →
Der nächste Schritt

Vom Verzugszins zur fertigen Mahnung.

Sumaro rechnet die Verzugskosten je Forderung selbst und legt die Mahnung als Entwurf bereit – mit dem Hinweis, ob der Kunde überhaupt aus seinem üblichen Zahlmuster fällt. Versendet wird nichts ohne deine Freigabe.