Was muss deine Stunde kosten?
Wunschgewinn geteilt durch 52 × 40 Stunden – so entstehen die Sätze, die am Jahresende nicht reichen. Dieser Rechner nimmt zwei Dinge dazu, die dabei regelmäßig untergehen: die Betriebsausgaben, die dein Umsatz mittragen muss, und die Wochen, in denen du nicht abrechnest.
Ergebnis
Dein Stundensatz netto
78,26 €
- Abrechenbare Stunden im Jahr20 Std. × 46 Wochen
- 920
- Nötiger Jahresumsatz nettoWunschgewinn plus Betriebsausgaben
- 72.000,00 €
- Davon bleibt dir nach der RücklageFaustregel: 30 % des Gewinns für die Ertragsteuer
- 42.000,00 €
Eine Kalkulationshilfe, keine Preisempfehlung: Was du am Markt durchsetzen kannst, hängt von Leistung, Branche und Verhandlung ab. Der Rücklagenanteil ist eine Faustregel und ersetzt keine Steuerberatung.
Warum ein zu niedriger Satz erst spät auffällt.
Alle Stunden gelten als abrechenbar. Angebote schreiben, Buchhaltung, Akquise, Fortbildung – das ist Arbeit, aber niemand bezahlt sie direkt. Wer 40 Stunden arbeitet und 20 davon abrechnet, braucht den doppelten Satz.
Urlaub und Krankheit fehlen in der Rechnung. Als Angestellter werden sie weiterbezahlt, als Selbstständiger nicht. Sechs Wochen ohne Abrechnung heben den nötigen Stundensatz spürbar – deshalb sind sie hier eine Eingabe und keine stille Annahme.
Der Gewinn wird mit dem verwechselt, was bleibt. Vom Gewinn geht die Ertragsteuer noch ab. Der Rechner zeigt deshalb beide Zahlen: den Gewinn, den dein Satz erwirtschaftet, und das, was nach der Rücklage übrig bleibt. Wie hoch deine Steuer tatsächlich ausfällt, hängt vom Einzelfall ab – der Prozentsatz hier ist eine Faustregel, keine Berechnung.
Steuerrücklage genauer aufschlüsseln →Vom kalkulierten Satz zur bezahlten Rechnung.
Sumaro führt Angebot, Rechnung, Zahlungseingang und offene Forderung zusammen – damit der kalkulierte Satz auch wirklich auf dem Konto ankommt.